Enkaustik-Kunst

Enkaustik einfach erklärt: Geschichte, Technik und Besonderheiten

Enkaustik ist eine antike Maltechnik, bei der mit heißem Wachs gearbeitet wird. Der Begriff Enkaustik stammt aus dem Griechischen und heisst einbrennen. Die Farben entstehen durch das Mischen von Farbpigmenten mit geschmolzenem Wachs.

Diese Technik hat ihren Ursprung in der Antike (vor ca. 2000 Jahren) und wurde bereits im alten Ägypten verwendet. Besonders bekannt sind die sogenannten Fayum-Mumien-Porträts aus Ägypten (ca. 100 – 300 n. Chr.). Sie gehören zu den ältesten erhaltenen Enkaustik-Tafelbildern.

Beim Malen wird das Wachs erhitzt und in flüssiger Form auf den Malgrund aufgetragen. Anschließend kann es mit verschiedenen Werkzeugen wie Pinseln oder Spachteln bearbeitet werden.

Die Farben wirken durch das Wachs besonders leuchtend und haben eine einzigartige Tiefenwirkung. Ein Vorteil der Enkaustik ist ihre hohe Haltbarkeit, da das Wachs wasserabweisend ist. Allerdings erfordert die Technik viel Übung und den sicheren Umgang mit Hitze.

Arbeiten mit Enkaustik

Über die Künstlerin

«Farbverläufe und chemische Reaktionen im Entstehungsprozess mit offenen Augen zu verfolgen und geschehen zu lassen ist magisch.»

Franziska Emmenegger-Isenegger

Franziska Emmenegger-Isenegger verbindet in ihren Werken Farben, organische und geometrische Formen mit Materialien wie Resin, Wachs, Acryl, Holz und Metall. Inspiriert von Natur, Familie und Alltag schafft sie Kunst voller Leidenschaft, Authentizität und innerem Ausdruck.